27. Februar 2017


Drogen sind ein großes Kriminalitätsproblem
Info-Veranstaltung der CDU gut besucht / Konkrete Tipps zum Schutz vor Einbrüchen
„Wir leben noch in einer der sichersten Ecken in Deutschland", stellt Wiard Wümkes von der Polizei in Jever fest. Insgesamt seien die Delikte im Bereich des Polizeikommissariats Jever von rund 3300 Fällen auf 2700 Delikte im letzten Jahr zurückgegangen. Vor mehr als 30 Gästen der CDU Veranstaltung „Miteinander reden - über die Sicherheit in Schortens" erläuterte der Beamte die aktuellen Kriminalitätsstatistiken und gab wertvolle Hinweise, wie jeder Bürger sich auch selbst besser schützen kann.

Die Zahl der Wohnungseinbrüche im Bereich des Polizeikommissariats Jever sei leicht angestiegen, erklärte Wümkes. Das habe unter anderem auch damit zu tun, dass Täter von außerhalb in die Region kämen und dann mehrere Einbrüche nacheinander begingen. Grundsätzlich sei die Zahl jedoch im Vergleich zu anderen Regionen verhältnismäßig gering. So waren es in Schortens im vorletzten Jahr 22 Einbrüche. 2016 wurden 33 Delikte verzeichnet. Davon seien 12 jedoch beim Versuch aufgehalten worden.
Deutlich angestiegen sei die Zahl der Drogenkriminalität. Hier seien die verzeichneten Delikte von 95 auf 256 angestiegen. Und das bei einer vermutlich hohen Dunkelziffer, die nicht erfasst werden konnte. „Die jungen Leute finden den Konsum von Drogen leider cool. Dabei ist ihnen nicht bewusst, das schon wenige Male kiffen in die Abhängigkeit führen können", erklärte Wümkes. Auch sei vielen Jugendlichen nicht bewusst, dass es drastische Strafen für Drogenkonsum geben könne. Hier sei deutlich mehr Aufklärungsarbeit wichtig. Denn dieses Problem gebe es in jedem Ort und leider auch an den Schulen.
Um sich vor Kriminalität, insbesondere vor Einbrüchen, zu schützen, sei Aufmerksamkeit die beste Vorbeugung. „Wenn sie sehen, dass sich zwielichtige Gestalten in ihrer Straße herumtreiben, rufen sie lieber einmal zu viel als einmal zu wenig bei uns an", erklärte der Polizeibeamte. Zudem sei es wichtig, für Licht rund um das eigene Haus zu sorgen. Das schrecke schon viele Einbrecher ab. Und schließlich warb Wümkes dafür, die eigenen Türen und Fenster besser zu sichern. Eine entsprechende Beratung gebe es bei der Polizei. Für die erforderlichen baulichen Maßnahmen gebe es staatliche Zuschüsse.
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