07. September 2016

Stadtteilspaziergänge werden feste Einrichtung der CDU

"Wir sind selbst ein bisschen von der positiven Resonanz überrascht", sagt CDU Stadtverbandsvorsitzende Melanie Sudholz. Die von der CDU Schortens ins Leben gerufenen Stadtteilspaziergänge haben viel Anklang gefunden. Vor allem, so Sudholz, haben wir sehr viele Dinge über unsere Stadt und die Menschen, die hier leben, gelernt. Am Donnerstag wurde die Reihe vorläufig mit einem Besuch in Upjever abgeschlossen. 

In sechs Stadtteilen war die CDU Schortens in den letzten Wochen unterwegs. Vom schlechten Pflegezustand der Straßenbeete, kaputten Straßenlaternen oder auch die Zukunft der Jugendtreffs reichten die Themen.

Die Bürger in Upjever fühlen sich von der Stadt etwas abgeschnitten. Öffentliche Verkehrsmittel sind nicht ausreichend vorhanden, es gibt in der Siedlung keinen Winterdienst mehr und auch die Durchfahrt durch die Siedlung sei gerade für Kinder gefährlich, da zahlreiche Busse die Kita ansteuerten.

In Grafschaft und Glarum stehen der Neubau von Krippe und Sporthalle wie auch von zusätzlichen Unterrichtsräumen ganz oben auf der Tagesordnung. Verständlich, denn der Zustand der Gebäude ist wirklich nicht akzeptabel. Aber auch der Wunsch nach einem Treffpunkt für die Bürger wurde geäußert. Ein Thema, das in der Planung für die Neubauten dringend mit aufgenommen werden muss.
in Accum sind neben den Straßenbeeten vor allem auch die Zukunft des Jugendtreffs wie auch des Spielplatzes ein Thema.
In Roffhausen und Middelsfähr machen sich die Bürger viele Gedanken um die Zukunft der Schule wie auch dem Sanierungsbedarf der Sporthalle. 

In Heidmühle bemängelte der Bürgerverein, den Zustand der Beete und die nach wie vor gefährliche Verkehrsführung an der Kreuzung Klosterweg/Mühlenweg. Auch der Zustand auf den städtischen Flächen neben dem Vereinsheim an der Eilksstraße sei nicht mehr hinnehmbar. Darum werden wir uns kümmern. 

In Sillenstede sehen Bürgerverein und Dorfgemeinschaft die Notwendigkeit, neue Baugebiete auszuweisen. Auch der Erhalt des "Alten Rathauses" stehe oben auf der Tagesordnung. Froh ist man im Dorf, dass nach intensiven Diskussionen im kommenden Jahr endlich das Feuerwehrhaus neu gebaut werde. Die nächsten Baustellen seien jedoch die marode Sporthalle und auch an der Schule müsse etwas getan werden. Die CDU bedauerte, dass es noch keine konkrete Planung gebe - doch das müsse der Rat entscheiden und dort gebe es zurzeit noch andere Mehrheiten.

"Unabhängig vom Ausgang der Wahl am Sonntag werden wir die Stadtteilspaziergänge künftig regelmäßig machen", erklärte Sudholz. "Wir haben gelernt, dass gute Politik zu 80 % aus Zuhören und nur zu 20 % aus Sprechen besteht", so die Parteivorsitzende abschließend.

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