17. August 2016

Innenstadt: Erst miteinander reden und dann planen
CDU regt öffentliche Veranstaltung zur Innenstadtgestaltung an
„Es ist wirklich schade, dass die Diskussion um die Umgestaltung der Schortenser Innenstadt aktuell so geführt wird", sagt CDU Fraktionssprecher Axel Homfeldt in einer Pressemitteilung. Leider werde die Diskussion darauf reduziert, wo künftig die Radfahrer unterwegs sein sollen oder wie viele Bäume in der Menkestraße stehen können. Doch seien diese Fragen nur zwei Aspekte unter vielen.

„Bevor wir hier konkret über einzelne Maßnahmen sprechen, sollten die unterschiedlichen Wünsche und Vorstellungen zu diesem Thema gehört werden", so Homfeldt. Das Gewerbe bemühe sich jetzt seit vier Jahren, die Situation in der Innenstadt zu verbessern. So, wie die Diskussion jetzt geführt werde, stehe zu befürchten, dass es wieder keinen Schritt voran geben werde. Entsprechend habe die CDU Fraktion jetzt eine Anregung an die Stadt geschickt, zeitnah zu einer öffentlichen Veranstaltung einzuladen.
Es gebe unterschiedliche Bedürfnisse und Wünsche, wie die Schortenser Innenstadt gestaltet sein sollte. Da sei das Gewerbe, das unter anderem von der sehr guten Erreichbarkeit mit dem Auto lebe. Dann seien da natürlich die Bürger von Schortens, die sich oft mehr Geschäfte oder auch Gastronomie wünschten oder auch, dass die Pflanzbeete besser aussehen sollten. „Dazu muss man wissen, dass der gewachsene Baumbestand in der Menkestraße den Pflanzbeeten nicht nur Wasser und Nährstoffe, sondern vor allem auch Licht wegnimmt. Wenn wir schönere Beete wollen, werden wir also vermutlich auch Hand an einige Bäume legen müssen", so Homfeldt.
Der CDU Fraktionssprecher wies darauf hin, dass Politik und die damit verbundenen Entscheidungen von Kompromissen lebten. Und Kompromisse könne man nur finden, wenn nicht schon zu Beginn der Diskussion alle möglichen Themen als „unverhandelbar" bezeichnet würden. „Wir sollten miteinander reden und nicht Stellungnahmen zu einer einzelnen Frage über die Medien austauschen", erklärt Homfeldt. Eine isolierte Diskussion um den Radverkehr oder auch um die Frage, ob denn nun zu viele Bäume in der Menkestraße stehen oder nicht, führe letztlich dazu, dass sich vermutlich gar nichts ändere. Das sei aber weder im Interesse der Bürger, noch des Gewerbes. Um einen gemeinsamen Weg zu finden, müsse miteinander und nicht übereinander gesprochen werden. Er hoffe, dass die Stadt zeitnah zu einer Info- und Diskussionsveranstaltung einlade.
© Homfeldt - Kreatives Marketing